Platzierung der Wildkamera – so bekommst du die besten Bilder vom Wild
Platzierung der Wildkamera – so bekommst du die besten Bilder vom Wild
Eine gute Wildkamera kann dir viel darüber verraten, was im Revier passiert, wenn du selbst nicht anwesend bist. Du kannst die Bewegungsmuster der Tiere verfolgen, sehen, welche Wechsel genutzt werden, bestimmte Tiere im Auge behalten und ein deutlich besseres Bild von der Aktivität über den Tagesverlauf bekommen.
Doch selbst die beste Wildkamera liefert schlechte Ergebnisse, wenn sie am falschen Ort hängt.
Platzierung, Höhe, Winkel, Licht und Entfernung sind mindestens genauso wichtig wie die technischen Spezifikationen der Kamera. Gleichzeitig können ein paar einfache Fehler zu Hunderten leerer Bilder, überbelichteten Nachtaufnahmen oder Tieren führen, von denen nur gerade noch die Hinterseite aufs Bild kommt.
Hier bekommst du eine praktische Anleitung dazu, wie du deine Wildkamera platzierst und einrichtest.
Finde zuerst die natürlichen Bewegungswege der Tiere
Die erste Frage ist nicht, an welchem Baum die Kamera hängen soll.
Sie lautet: Warum sollte ein Tier gerade hier vorbeikommen?
Eine Wildkamera ist am effektivsten, wenn sie dort platziert wird, wo sich die Tiere bereits auf natürliche Weise aufhalten. Achte daher auf Anzeichen von Aktivität im Gelände.
Gute Standorte können unter anderem sein:
- deutliche Wildwechsel und Pfade
- Stellen, an denen sich mehrere Wechsel treffen
- Waldränder und Übergänge zwischen verschiedenen Vegetationstypen
- Zugangswege zu Feldern und anderen Nahrungsflächen
- Wasserstellen
- Bereiche mit Scharrstellen, Fegestellen oder anderen deutlichen Aktivitätsspuren
- natürliche Engstellen, an denen das Gelände die Tiere durch einen bestimmten Bereich führt.
Fährten, Losung, Haare, Fegestellen und deutlich niedergetretene Vegetation können alle verraten, wo sich die Tiere bewegen.
Wenn die Kamera keine Bilder macht, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sich kein Wild im Gelände befindet. Sie kann schlicht ein paar Meter von der richtigen Passage entfernt stehen.
Verstehe, wie der Bewegungssensor funktioniert
Die meisten Wildkameras nutzen einen PIR-Sensor – einen passiven Infrarotsensor – um Aktivität zu erfassen.
Der Sensor reagiert nicht nur auf Bewegung. Er erfasst die Kombination aus Bewegung und Temperaturunterschied zwischen dem Objekt und der Umgebung.
Ein warmes Tier, das sich durch einen kühleren Bereich bewegt, ist für die Kamera daher relativ leicht zu erfassen.
Das hat auch Bedeutung für die Platzierung.
An sehr warmen Tagen, an denen sich die Umgebungstemperatur der Körpertemperatur des Tieres annähert, kann die effektive Erfassungsreichweite der Kamera kürzer werden. Umgekehrt wird der Temperaturunterschied bei kaltem Wetter oft größer.
Die Größe des Tieres spielt ebenfalls eine Rolle. Ein großes Stück Schalenwild ist auf Distanz leichter zu erfassen als zum Beispiel eine Maus oder ein Igel.
Möchtest du kleine Tiere überwachen, sollte die Kamera daher grundsätzlich näher an dem Bereich platziert werden, in dem du sie erwartest.
Die richtige Höhe hängt vom Tier ab
Es gibt nicht die eine richtige Montagehöhe für alle Wildkameras.
Eine Kamera, die Rehwild fotografieren soll, sollte natürlich nicht genauso platziert werden wie eine Kamera, die Mäuse und andere Kleintiere erfassen soll.
Als Faustregel sollte die Kamera ungefähr auf Höhe des Körpers der Art angebracht sein, die du hauptsächlich erfassen möchtest.
Für Schalenwild ist eine Höhe von etwa 1-1,5 Metern über dem Boden oft ein vernünftiger Ausgangspunkt. Die Kamera kann anschließend leicht angewinkelt werden, sodass der Erfassungsbereich des Sensors zur erwarteten Position der Tiere passt.
In abschüssigem Gelände ist es wichtig, sich an der tatsächlichen Bewegungslinie der Tiere zu orientieren und nicht nur daran, was vom Baum aus, an dem die Kamera hängt, waagerecht aussieht.
Hängt die Kamera zu hoch und zeigt zu stark nach unten, kannst du am Ende Bilder vom Rücken der Tiere bekommen. Sitzt sie zu niedrig, können Gras und andere Vegetation große Teile des Bildes ausfüllen und gleichzeitig unnötige Auslösungen verursachen.
Platziere die Kamera schräg zu einem Wildwechsel
Ein klassischer Fehler ist es, die Kamera direkt im rechten Winkel zu einem Wildwechsel zu platzieren.
Stell dir ein Reh vor, das schnell quer durch das Sichtfeld der Kamera läuft. Der Sensor entdeckt das Tier, die Kamera reagiert, und bevor das Bild aufgenommen wird, ist das Reh bereits fast wieder aus dem Bild verschwunden.
Das Ergebnis ist oft ein Bild vom Hinterteil – oder gar kein Tier.
Platziere die Kamera stattdessen schräg zum Wechsel, zum Beispiel in einem Winkel von etwa 45 Grad.
So bewegt sich das Tier länger durch den Erfassungsbereich der Kamera. Der Sensor kann das Tier früher erfassen, und die Kamera hat mehr Zeit, ein brauchbares Bild aufzunehmen.
Das kann außerdem mehrere Bilder desselben Tieres aus verschiedenen Winkeln liefern.
An einem Futterplatz oder einem anderen Bereich, an dem die Tiere voraussichtlich stehen bleiben, ist dies weniger entscheidend. Hier kann die Kamera stärker direkt auf den Bereich ausgerichtet werden, den du überwachen möchtest.
Vermeide es, die Kamera nach Osten oder Westen auszurichten
Der Sonnenstand ist eines der einfachsten Dinge, die man berücksichtigen kann – und gleichzeitig einer der Fehler, die richtig viele Bilder ruinieren können.
Eine Kamera, die nach Osten ausgerichtet ist, kann die Morgensonne direkt in die Linse bekommen. Ist sie nach Westen ausgerichtet, kann dasselbe abends passieren.
Das kann zu überbelichteten Bildern, starken Reflexionen und in manchen Fällen zu Fehlauslösungen führen.
Eine Ausrichtung nach Norden ist daher oft ein guter Ausgangspunkt. Ist das nicht möglich, solltest du versuchen, die Kamera so zu platzieren, dass die Sonne nicht direkt in die Linse scheint, wenn du die meiste Aktivität erwartest.
Das ist besonders wichtig bei Wechseln zwischen Deckung und Nahrungsflächen, wo sich viel der Aktivität gerade um Sonnenauf- und -untergang abspielen kann.
Denke auch an den Unterschied zwischen Licht und Schatten
Es ist nicht nur die Richtung der Sonne, die eine Rolle spielt.
Stell dir vor, die Kamera sitzt tief im Schatten unter einem dichten Baum, fotografiert aber über ein sonnenbeschienenes Feld.
Der Lichtmesser der Kamera kann die dunklen Bedingungen rund um die Kamera selbst erfassen und die Belichtung entsprechend anpassen. Das kann dazu führen, dass der deutlich hellere Bereich vor der Kamera überbelichtet wird.
Das Gegenteil kann ebenfalls passieren, wenn die Kamera in direkter Sonne steht, aber in einen dunklen Waldbereich hineinfotografiert.
Versuche daher, die Kamera so weit wie möglich unter ähnlichen Lichtverhältnissen zu platzieren wie den Bereich, den sie fotografieren soll.
Halte den richtigen Abstand ein
Je näher die Kamera am Tier ist, desto besser ist nicht zwangsläufig das Ergebnis.
Steht ein Reh nachts einen Meter von der Kamera entfernt, kann die Infrarotbeleuchtung das Bild stark überbelichten. Ein Tier, das sich schnell und sehr nah an der Kamera vorbeibewegt, kann außerdem bereits vorbei sein, bevor die Kamera reagiert.
Steht die Kamera umgekehrt sehr weit entfernt, wird das Tier klein im Bild, und die Erfassungssicherheit kann sinken.
Für Schalenwild auf einer relativ offenen Fläche können etwa 4-6 Meter ein guter Ausgangspunkt sein.
Die genaue Entfernung hängt jedoch vom Sensor der Kamera, dem Objektiv, dem Erfassungsbereich und der Situation ab, die du überwachen möchtest.
Deshalb sind Testbilder weit mehr wert als eine feste Regel.
Mach Testbilder, bevor du gehst
Wenn die Kamera am Baum hängt, solltest du sie nicht einfach einschalten und nach Hause gehen.
Geh selbst durch den Bereich, in dem du erwartest, dass die Tiere kommen.
Probiere verschiedene Entfernungen aus und sieh dir die Bilder an, wenn die Kamera das ermöglicht. Kontrolliere unter anderem:
- ob das Motiv richtig im Bild platziert ist
- ob der Winkel korrekt ist
- ob die Kamera die Bewegung früh genug erfasst
- ob Äste oder Gras vor dem Sensor sind
- ob die Kamera zu stark nach oben oder unten zeigt.
Ein paar Minuten Test bei der Einrichtung können dir mehrere Wochen unbrauchbarer Bilder ersparen.
Entferne Äste und hohes Gras vor der Kamera
Eine der häufigsten Ursachen für Hunderte leerer Bilder ist Vegetation vor der Kamera.
Ein Grashalm oder ein Ast reicht für sich genommen nicht unbedingt aus, um den PIR-Sensor auszulösen. Das Problem entsteht unter anderem, wenn die Sonne Vegetation und Boden unterschiedlich erwärmt, während der Wind gleichzeitig die Vegetation bewegt.
Dann kann der Sensor getäuscht werden.
Besonders Äste, Blätter und hohes Gras direkt vor der Kamera sollten daher entfernt oder zurückgeschnitten werden.
Du musst nicht den ganzen Bereich freiräumen. Entferne nur das, was die Linse blockieren oder sich durch den Erfassungsbereich des Sensors bewegen könnte.
Denke auch daran, dass sich die Vegetation innerhalb weniger Wochen stark verändern kann. Ein Standort, der im April völlig offen ist, kann im Juni von hohem Gras und Blättern bedeckt sein.
Befestige die Kamera ordentlich
Die Kamera muss an etwas Stabilem befestigt sein.
Ein dünner Baum oder ein loser Pfahl, der sich im Wind bewegt, kann die Ausrichtung der Kamera verändern und im schlimmsten Fall eine lange Reihe unbrauchbarer Aufnahmen liefern.
Verwendest du den üblichen Gurt um einen Baum, muss dieser ordentlich gespannt werden.
Kontrolliere auch den Winkel der Kamera, wenn der Gurt gespannt ist. Baumstämme sind selten ganz gerade, wodurch die Kamera leicht ein paar Grad nach oben oder unten zeigen kann.
Eine verstellbare Kamerahalterung kann es deutlich leichter machen, genau den gewünschten Winkel zu erreichen.
Platziere die Kamera nach der Jahreszeit
Die beste Kameraplatzierung im Juli ist nicht zwangsläufig auch die beste im Oktober.
Das Verhalten der Tiere ändert sich im Laufe des Jahres. Nahrungsquellen verschwinden und entstehen neu, die Vegetation verändert sich, und die Bewegungsmuster ziehen mit.
Im Sommer können Nahrungs- und Wasserstellen naheliegende Bereiche sein. Schalenwild folgt oft relativ festen Routen zwischen Einstandsgebieten und Nahrungsquellen.
Wenn der Herbst kommt, können andere Nahrungsquellen übernehmen. Mast, Feldfrüchte und andere saisonale Ressourcen können die Bewegungsmuster der Tiere innerhalb kurzer Zeit verändern.
Während der Brunft können natürliche Passagen, Engstellen im Gelände und Bereiche zwischen den Einstandsgebieten der Tiere größere Bedeutung bekommen.
Nach der Jagdsaison wird die Nahrungssuche wieder zu einem zentralen Element, und die Kameras können genutzt werden, um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Tiere sich weiterhin im Gelände aufhalten.
Eine Wildkamera sollte daher nicht zwangsläufig das ganze Jahr über am selben Baum hängen.
Verschiebe sie, wenn das Verhalten der Tiere einen guten Grund dafür liefert – nicht nur, weil es ein paar ruhige Tage gab.
Gib der Kamera Zeit
Der gegenteilige Fehler besteht nämlich darin, die Kamera zu schnell zu versetzen.
Ein paar Tage ohne Bilder sagen nicht unbedingt viel aus.
Die Aktivität wird von Wetter, Nahrung, Störungen und vielen anderen Faktoren beeinflusst. Möchtest du einen bestimmten Bereich richtig kennenlernen, ist eine längere Zeitreihe weit wertvoller als mehrere kurze Stichproben.
Lass die Kamera daher arbeiten.
Zwei bis vier Wochen am selben Standort können ein deutlich besseres Bild der Aktivität liefern als ständiges Umsetzen.
Möchtest du einen neuen Standort untersuchen, kann eine zusätzliche Kamera daher wertvoller sein, als eine Kamera zu versetzen, die bereits über längere Zeit Daten am selben Standort gesammelt hat.
Vermeide unnötige Störungen im Gebiet
Jedes Mal, wenn du zur Kamera gehst, hinterlässt du Witterung und sorgst für Aktivität im Gebiet.
Das ist besonders relevant, wenn die Kamera nahe an Stellen steht, an denen sich die Tiere länger aufhalten.
Plane die Platzierung daher so, dass die Kamera kontrolliert werden kann, ohne dass du dich unnötig durch die Bereiche bewegst, die du ungestört halten möchtest.
Eine 4G-Wildkamera hat hier einen klaren Vorteil, weil die Bilder direkt an das Handy gesendet werden können. Das verringert den Bedarf an physischen Besuchen deutlich.
Nutzt die Kamera eine SD-Karte, kannst du die Kontrolle sinnvollerweise mit anderen Aktivitäten im Revier koordinieren, statt allein loszugehen, nur um nach Bildern zu sehen.
Denke an Batterien, Speicherkarte und Software
Eine perfekte Platzierung hilft nicht viel, wenn die Kamera nicht funktioniert.
Bevor die Kamera aufgestellt wird, solltest du daher Folgendes kontrollieren:
- den Zustand der Batterien
- dass die SD-Karte funktioniert und genügend Speicherplatz hat
- Datum und Uhrzeit
- Foto- und Videoeinstellungen
- PIR-Empfindlichkeit
- dass eine eventuelle 4G-Verbindung funktioniert
- ob der Hersteller ein Firmware-Update veröffentlicht hat.
Hast du mehrere Kameras, kann es eine große Hilfe sein, sowohl Kameras als auch Speicherkarten zu nummerieren und die Standorte per GPS oder auf dem Handy zu speichern.
Es wird schnell schwierig, sich genau zu merken, welche Kamera wo hing, wenn man mehrere Geräte über ein größeres Revier verteilt hat.
Schütze die Kamera vor Diebstahl
Wildkameras hängen oft wochenlang allein in der Natur, und Diebstahl lässt sich nie ganz ausschließen.
Du kannst die Kamera jedoch weniger attraktiv und schwerer zu finden machen.
Vermeide sehr auffällige Standorte an stark frequentierten Bereichen. Die Kamera kann auch höher platziert werden, sofern sich der Winkel gleichzeitig korrekt einstellen lässt.
Sicherheitsboxen und Kabelschlösser können es schwieriger machen, die Kamera zu entfernen, auch wenn keine Lösung vollständig diebstahlsicher ist.
Notiere außerdem die Seriennummer und speichere den genauen Standort der Kamera.
Eine Kamera muss auch nicht mit dem halben Wald getarnt werden. Übertriebene Tarnung kann sie paradoxerweise sichtbarer machen, wenn ein Klumpen aus Ästen, Moos und Blättern unnatürlich aussieht.
Achte auf Menschen im Bildfeld
Eine Wildkamera fotografiert alles, was sich vor ihr bewegt – auch Menschen.
Die Platzierung muss daher unter Berücksichtigung der Vorschriften zu Überwachung und Datenschutz gewählt werden.
Vermeide es, die Kamera auf öffentlich zugängliche Wege, Straßen oder andere Bereiche zu richten, in denen sich Menschen aufhalten, und achte darauf, ob das Bildfeld in Nachbargrundstücke hineinreicht.
Prüfe im Zweifelsfall bei einer konkreten Platzierung immer die geltenden Vorschriften.
Der beste Standort findet sich durch Erfahrung
Es gibt nicht den einen Baum, die eine Höhe oder die eine Entfernung, die immer richtig ist.
Ein guter Standort hängt von der Wildart, dem Gelände, der Jahreszeit, dem Sensor der Kamera und dem ab, was du erfahren möchtest.
Doch einige Prinzipien wiederholen sich:
Finde die natürlichen Bewegungswege. Platziere die Kamera in der richtigen Höhe. Gib dem Tier Zeit im Erfassungsbereich des Sensors. Vermeide direkte Sonne. Halte Vegetation vom Sensor fern. Teste die Kamera, bevor du den Ort verlässt – und lass sie danach lange genug arbeiten, damit die Bilder dir tatsächlich etwas sagen.
Sobald die Kameras erst einmal richtig hängen, werden sie vom bloßen Kameras-im-Wald zu einem effektiven Werkzeug, um das Revier zu verstehen.
Je besser du darin wirst, die Bilder zu lesen und sie mit Zeitpunkt, Standort, Jahreszeit und Gelände zu verknüpfen, desto mehr erfährst du über die Tiere, die sich bewegen, wenn du selbst nicht da bist.
Empfehlungen
Wir empfehlen die 4G Live Wildkamera von HuntersMarket, die dir per 4G Live-Streaming direkt aufs Handy ermöglicht, sodass du nicht nur auf die Aufnahmen angewiesen bist, die der PIR-Sensor automatisch auslöst. Das kannst du mit dem Kamerastativ von HuntersMarket kombinieren, an dem du sowohl Kamera als auch Solarpanel für eine optimale Platzierung montieren kannst. Das gibt dir maximale Flexibilität, sodass du die Kamera direkt an einem guten Wechsel platzieren und das Solarpanel an einem Ort mit viel Sonnenlicht aufstellen kannst.
Die Kamera hat eine Reaktionszeit von 0,3 Sekunden, was ein wesentlicher Vorteil ist, wenn sie an einem Wechsel steht, an dem sich Rehwild oder anderes Wild schnell durch das Bildfeld bewegt.
Nachts wird 940-nm-No-Glow-Infrarotlicht verwendet. Es strahlt nicht den schwachen roten Schein aus, den man bei manchen anderen IR-Systemen sehen kann, und eignet sich daher, wenn die Kamera so diskret wie möglich arbeiten soll.
Die Kamera wird über die Ucon- oder Ubox-App gesteuert, in der du unter anderem das Live-Bild ansehen, Aufnahmen empfangen und die Kameraeinstellungen anpassen kannst.
Gleichzeitig verfügt die Kamera über einen eingebauten 15.600-mAh-Akku sowie ein mitgeliefertes Solarpanel. Das ist eine interessante Kombination für feste Standorte, bei denen das Ziel gerade ist, die Kamera lange Zeit sich selbst überlassen zu können. Die Kamera ist nach IP66 für den Außeneinsatz klassifiziert.
Für den Jäger liegt der Sinn nicht nur in der Bequemlichkeit, aufs Handy schauen zu können. Interessant ist, dass die Kamera Informationen liefern kann, ohne dass du ins Revier gehen musst, um sie zu holen.
